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Wissenswertes aus Japan: Die Ginseng Wurzel
Die Pflanze wächst in den Gebirgen von Nordkorea, China, Japan oder Sibirien. Seit Jahrtausenden wissen die Asiaten die heilende Wirkung der Ginseng Wurzel zu schätzen. Sie gilt als ein Wundermittel gegen Haarausfall, Diabetes, Thrombose und ein geschwächtes Immunsystem. Auch in Deutschland wird das pflanzliche Heilmittel immer beliebter.
Vegetative Merkmale und Wirkung

Manfred Schütze / pixelio.de
Die Pflanze wächst über mehrere Jahre als Strauch mit einer Höhe von 30 bis 60 cm. Im dritten Wachstumsjahr entwickeln sich die Blüten. Die wertvolle Wurzel wächst pro Jahr etwa 1 cm. Je größer sie ist, desto höher ist auch ihre Qualität. Daher wird sie nach 6 Jahren geerntet. In der Natur wächst die Ginseng Wurzel am Besten in mineralstoffhaltigen Böden, wie sie in Japan und Korea vorkommen. Die Wurzeln werden ganz verkauft. Bei täglicher Anwendung können sie gegen Müdigkeit, Schwäche und nachlassende Konzentrationsfähigkeit helfen. Der Grund für diese stärkende Wirkung sind die Inhaltsstoffe. Neben den Ginsenoiden hat die Wurzel jede Menge Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Daher ist es sehr wichtig, dass die Wurzel im Ganzen verwendet wird. Sie wirkt stärkend auf den gesamten Organismus. Die Pflanze hat fast keine Nebenwirkungen. Patienten, mit einem empfindlichen Magen können Magenprobleme erleiden. Durch eine extreme Überdosierung können Schlafstörungen oder ein erhöhter Blutdruck auftreten.
Anwendung und Erkennung von echtem Ginseng
Bei der Einnahme des pflanzlichen Heilmittels gibt es keine Altersbeschränkung. Auch Kinder können zur Stärkung des Immunsystems Ginseng zu sich nehmen. Die Wurzel kann als Tee aufgebrüht, oder als Pulver eingenommen werden. Das pflanzliche Heilmittel kann in verschiedenen Internetapotheken, beispielweise auch bei www.docjones.de gekauft werden. Echter Ginseng ist weiß und wächst in Mischwäldern. Da die Pflanze aber sehr selten und daher kostbar ist, haben viele Nationen mit dem Anbau der Pflanze begonnen. Diese kultivierte Wurzel wird bereits nach sieben Jahren geerntet. Damit hat sie allerdings noch nicht die komplette Palette an Wirkstoffen entfaltet. Die Wurzel ist an der leuchtend roten Farbe zu erkennen.
Japanische Mode kommt nach Europa
Japan ist für viele fremd, aufregend und spannend. Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie an Japan denken? Mangas? Kirschblütenbäume? Kimonos? Sushi? Alles Aspekte, die es auch nach Europa geschafft haben. Doch mehr und mehr kommt auch die Mode nach Europa. Verspielt, romantisch und doch ansprechend. Schleifen zieren die Kleider, mit rosanen und türkisen Tönen.
Utopisch oder doch kitschig?
Oversize Pullover, bunte Leggins mit Fantasie Motiven, grelle Farben, Schuhe mit hohem Polsterabsatz und immer die passende Perücke dazu.
Immer mehr Menschen möchten sich von der Masse abheben. In Zeiten der Massenproduktion ist dies sehr verständlich. Doch ob die Mode aus Japan überzeugend genug ist? Fakt ist, dass es nur für die mutigen unter uns was ist und immer mehr Mode Magazine darüber berichten. Denn japanische Mode kennt keine scheu. Manche Europäer schildern, dass die japanische Mode, eher für Fasching geeignet ist. Doch es gibt durchaus Personen, die diese Szene, als steigenden Ast in der Modebranche sehen. Auch die Männer erwartet eine farbenreiche japanische Mode ohne textile Werbung auf der Brust. Die Kombination aus Leoprint Mantel, Jogginghose und Lackschuhen, scheint auf den ersten Blick sehr freakig und außergewöhnlich.
Ausgefallene Accessoires werden immer beliebter Oft wird auch ein Teddybär oder eine Heldenfigur wie Superman als Accessoire verwendet. Auch das Make-up wird dem Outfit angepasst. Hiebei werden auch ausschließlich bunte Farben verwendet oder zu einem schwarzen Outfit Tränen ins Gesicht gezeichnet. Auch außergewöhnliche Taschen werden dem Outfit angepasst. So ziert eine orange Oktopus-Tasche eine silber metallic Jacke, Hasenöhrchen, eine Neon pinke Strumpfhose und dazu pinke Stiefel mit einem Panda Kuscheltierkopf. Ob die japanische Mode in Europa auf Zustimmung trifft werden wir in den nächsten Jahren erfahren. Sicherlich wird es ein Klientel geben, die sich an dieser doch sehr fantasievoller Mode erfreuen wird. Und diejenigen, die sich nicht trauen, wird die Betrachtung dieser Outfits eine Menge Spaß bereiten.
Die japanische Verbeugung
Wer zu Besuch in Japan ist, wird von Anfang an bemerken, dass die Verbeugung in Japan eine ganz besondere Rolle spielt. Wer also eine Reise in das asiatische Land plant, sollte sich, um die Kultur besser zu verstehen, am besten noch vor der Reise kurz informieren, was es mit dem Verbeugen auf sich hat und welche Bedeutung diese haben können.
Funktion der Verbeugung

Bild: AP
Eine der wichtigsten Funktion der Verbeugung ist sicherlich der Gruß. Statt des bei uns üblichen Händedrucks, verbeugen sich die Japaner voreinander. Die Geste des Verbeugens kann aber auch Dank ausdrücken oder – oft lang und tief vollzogen – eine Entschuldigung.
Formen der Verbeugung
Abhängig von dem Verhältnis zu seinem Gegenüber wird die Verbeugung unterschiedlich ausgeführt. Man unterscheidet hier hauptsächlich drei Verbeugungen, die sich durch den Winkel, den Oberkörper und Unterkörper bilden, unterscheiden. Eng Vertraute und Familienangehörige begrüßt man mit einer Begrüßung, die fast nur einem Kopfnicken gleicht. Der Oberkörper neigt sich nur leicht nach vorne (10° Winkel). Bei jemand wichtigem, Geschäftskunden, nicht bekannten Personen – also im größten Teil der Fälle – beträgt der Winkel etwa 45°. Nur bei zeremoniellen Angelegenheiten oder sehr viel hochrangigeren Personen beträgt der Winkel 90°. Man sollte auch beachten, dass Frauen ihre Arme nicht wie die Männer seitlich am Körper haben, sondern die Hände im Schoß liegen.
Der Sinn der Verbeugung
Durch die Verbeugung drückt der Japaner seinem Gegenüber seine Achtung aus. Durch die verschiedenen Formen wird dieses sogar noch betont. In der Regel erweisen Jüngere Älteren gegenüber, Gäste Gastgebern gegenüber und Frauen Männern gegenüber automatisch mehr Achtung. Denn in Japan gilt das Sprichwort: “Wahre Achtung beginnt mit einer Geste!”
Hier mehr über die japanische Verbeugung erfahren.
Japanische Gärten für deutsche Häuser
Ein eigenes Wohnhaus ist mehr als nur das berühmte Dach über dem Kopf; im besten Fall ist es ein wirkliches Zuhause, ein Ort, an dem die Bewohner sich besonders wohl fühlen, und für viele Menschen zunehmend auch ein Ort, der der eigenen Individualität Rechnung trägt wie die Kleidung auf der Haut. Das gilt für die Immobilie selbst ebenso wie für die Einrichtung im Inneren und auch den Garten, der für viele Menschen zu ihrem Traum vom perfekten Zuhause dazugehört. Japanfreunde müssen bei der Wahl des Gartenstils dann nicht lange überlegen: Ein japanischer Garten soll es sein.
Ohne Garten will ich nicht!
2010 gab es eine „Immobilienbarometer“ genannte Umfrage der Unternehmen Interhyp und ImmobilienScout24. Ein Ergebnis der Umfrage: 49 Prozent der 3.600 Befragten gaben an, keine Immobilie ohne Garten kaufen zu wollen. Der Garten gehört meistens einfach dazu, zur Traumimmobilie, und wird er gut gepflegt, kann er ihren Wert auch nicht unerheblich steigern. So erhöht sich laut Global Garden Report 2011 der beiden Unternehmen Husqvarna und Gardena der Immobilienwert eines Hauses in Deutschland durch einen gut gepflegten Garten um durchschnittlich achtzehn Prozent. Statt bei beispielsweise 200.000 Euro könnte der Verkaufspreises des Hauses dann also bei immerhin 236.000 Euro liegen. Ein weiteres Ergebnis: Werden einer Gruppe Bilder von Immobilien mit sorgsam gestaltetem Garten und einer zweiten Bilder derselben Immobilien nur mit Grünfläche ohne weitere Gestaltung gezeigt, wurde der Immobilienwert der Häuser mit gestaltetem Garten in Deutschland durchschnittlich um 29 Prozent höher eingeschätzt. Japaner waren hier übrigens noch deutlicher im Ergebnis und schätzten den Wert der Häuser mit attraktivem Garten um 43 Prozent höher ein.
Ein Hoch auf den japanischen Garten
Wer japanische Möbel und Inneneinrichtung schätzt, wird sich bei der Gartengestaltung wohl für einen japanischen Garten entscheiden. Wie alle Gartenstile gibt er zwar einen Rahmen vor, erlaubt aber im Detail nach wie vor viele individuelle Gestaltungsideen. Und letztlich ist auch in der Geschichte japanischer Gärten kein völlig homogener Stil entstanden. Japanische Gärten lassen sich etwa unter anderem auf kleiner Fläche als Tsubo-Niwa genannte Hofgärten gestalten oder als größerer Zen-Garten mit Elementen wie Trittsteinen, Fels, Moosen, Bambus, wobei den Elementen bisweilen Symbolcharakter nachgesagt wird: Geharkter Kies repräsentiert dann etwa das Meer, Fels das Gebirge. Wasser spielt in der Gestaltung meistens ebenfalls eine wichtige Rolle, ebenso werden Formgehölze als Elemente genutzt. Manch Japanliebhaber legt hier viel Wert darauf, dass sein Garten den japanischen Traditionen entspricht. Andere mischen den Stil frecher mit anderen Stilen, integrieren Elemente, die in der japanischen Tradition eher nicht vorkommen und machen ebenfalls nichts falsch dabei. „Hauptsache, es gefällt“, sollte die Devise lauten.
Gärten und der Immobilienwert
Jeder in die Gartengestaltung investierte Euro bringt beim Verkauf der Immobilie mit Garten zusätzliche 2,60 Euro, heißt es im „Global Garden Report 2011“. Der japanisch, mediterrane oder wie auch immer attraktiv gestaltete Garten erhöht daher nicht alleine das Wohlgefühl der Hausbewohner. Auch der nüchtern kalkulierende Hausbesitzer, der sein Haus vielleicht irgendwann abstoßen möchte, könnte den wohl gestalteten Garten im japanischen Stil für eine gute Idee halten.
Das traditionelle japanische Haus
Häuser, die nach der traditionellen japanischen Bauart errichtet wurden, existieren auch heute noch in Japan. Diese traditionellen Häuser werden minka oder auch Bürgerhäuser genannt. Also Baustoffe dienen lediglich Holz, Papier und Schilfrohr. Für das Dach werden oft auch Ziegel verwendet, da diese feuerfest und leichter zu verbauen sind. Aufgrund der ansonsten leicht brennbaren Baustoffe, fallen die minka schell dem Feuer zum Opfer. Diesen Beitrag weiterlesen »
Keine Mahlzeit ohne Miso
Die japanische Küche war und ist wegen ihres Andersseins für Europäer schon immer faszinierend gewesen. Kochen ist hier eng mit Philosophie und Kultur des Landes verbunden, geprägt durch Jahrtausend alte Traditionen und Kultur. Zwar stammen viele Einflüsse aus China, beispielsweise der Gebrauch eines Woks oder auch das Essen mit Stäbchen, aber die japanische Küche besitzt dennoch eine ganz eigene, individuelle Note. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die japanische Verbeugung
Wer zu Besuch in Japan ist, wird von Anfang an bemerken, dass die Verbeugung in Japan eine ganz besondere Rolle spielt. Wer also eine Reise in das asiatische Land plant, sollte sich, um die Kultur besser zu verstehen, am besten noch vor der Reise kurz informieren, was es mit dem Verbeugen auf sich hat und welche Bedeutung diese haben können. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die japanische Schrift
Da die Japaner von Beginn an keine eigenes Schriftsystem entwickelt hatten, übernahmen sie im Rahmen ehemaliger Kontakte mit der China (die mehr oder weniger seit dem 1. Jh. unserer Zeitrechnung bestanden) ab annähernd dem 5. Jh. deren aus Ideogrammen bestehende Schrift. Diesen Beitrag weiterlesen »
Japanische Fächer
Fächer (sensu) Fächer sind eines der charakteristischen Erzeugnisse des Landes und eine japanische Kreation. Diesen Beitrag weiterlesen »
Über die japanische Sprache
Japanisch ist infolge der über 120 Millionen Bewohner des japanischen Archipels eine der großen Sprachen der Welt. Es rangiert in der Zahl der Sprecher bislang vor dem Deutschen. Bis auf den Japaner selbst sprechen es noch die größeren Minderheiten der Koreaner und Chinesen im Land. Auf Basis von der kolonialen Vergangenheit und der Besatzungszeit während des 2. Weltkrieges beherrschen viele ältere Menschen in Korea, China, Taiwan und anderswo heutzutage noch Japanisch verstehen oder selbst sprechen. Auch nach Amerika (insbesondere Brasilien) ausgewanderte Japaner blieben ihrer Sprache häufig treu. Sonstige Sprachen spielen in Japan keine signifikante Rolle. Diesen Beitrag weiterlesen »
Japan in Deutschland
Seit jeher fasziniert die japanische Kultur das Abendland, denn der Inselstaat im Pazifik hat in Bezug auf Literatur, Religion, Kunst, Sprache und Essen so viele unterschiedliche Facetten, die es sich lohnt näher kennen zu lernen. Im Zeitalter der Globalisierung wächst unsere Welt immer mehr zusammen und so nimmt auch die Größe der japanischen Gemeinschaft in Deutschland zu. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stellenangebot für die Jobsuche in Japan
Nachdem der Stellenmarkt in Deutschland nicht gerade ergiebig ist, versuchen immer mehr Menschen in Amerika oder Asien eine Arbeit zu finden. Viele Auswanderer, die Facharbeiter sind, versuchen in Japan ihr Glück bei der Jobsuche. Japan sucht immer wieder europäische Arbeitnehmer, weil sie vom Weltstandard her gesehen einen guten Ausbildungsstand aufweisen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wohnungssuche in Japan
Die Immobiliensuche ist in Japan eines der wenigen wirklich unangenehmen Themen und kann gerade zu Beginn des Aufenthaltes schnell für Frust sorgen: Die Wohnungen und Häuser mit Tatamis sind klein, viele Wohnblocks grau und hässlich, die Isolation schlecht und die Mieten – verglichen mit Deutschland – sehr hoch. Hinzu kommt, dass viele Vermieter gar nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen an Ausländer vermieten, weil sie Verständigungsschwierigkeiten und Probleme mit den Nachbarn befürchten. Das hat zur Folge, dass die Auswahl an geeigneten Wohnungen kleiner ist als für Japaner. Am besten gibt man deshalb schon vor der Ankunft seine gewohnten Ansprüche an Immobilien auf, oder man plant einen wesentlich größeren Teil seines Budgets für Wohnkosten ein als in der alten Heimat. Diesen Beitrag weiterlesen »
