Japanische Fächer

0

Japanischer Fächer

Fächer (sensu) Fächer sind eines der charakteristischen Erzeugnisse des Landes und eine japanische Kreation. Sie entwickelten sich aus den Szeptern (shaku) der Kaiser über die runden Fächer (hi-ogi, uchiwa), die es als Andenken und (Werbe-) Geschenke aus Anlass der heiß Jahreszeit (Juli/August) heutzutage noch gibt und die sich auch als Ansichtskarte verschicken lassen, zu den gefalteten (ôgi). Gute Fächer (mai-ôgi = Tanzfächer) sind handbemalt und kleine Kunstwerke; sie sind entsprechend kostenintensiv und in erster Linie Dekoration (mit Ständern aus Bambus).

Fächer begünstigten ursprünglich dem Ausdruck von Gefühl, pointieren eine erzählte Geschichte (etwa im raku-go), vervollständigen die Bekleidung, sind angebracht zu jedem Fest. Es gibt unterschiedliche Fächer für Nô (Noh) und Kabuki, für Teezeremonien, in Miniaturform als Sammelstücke und als Gebetsfächer (mit buddhistischen Sutren, die gold auf blauen Untergrund gedruckt wurden).

Quelle: Arbeiten und Leben in Japan.

Teilen Sie diesen Artikel

Schreiben Sie einen Kommentar

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen